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In diesem Artikel finden Sie viele nützliche Infos und zum Thema Riester Rente Online Entstehung.

Zunächst einige allgemeine Informationen zur Riester Rente an sich.

Riester Rente im Ausland

EU-Ausländer, die in Deutschland in die Riester Rente eingezahlt haben und ihre Rente lieber außerhalb von Deutschland verbringen möchten, haben nun fürderhin uneingeschränkten Anspruch auf die volle Riester-Förderung. Mit dieser seit April 2010 geltenden Regelung ist die Riester Rente an europäisches Recht angepasst. Wenn auch erst nach Mahnung durch den Europäischen Gerichtshof im Jahre 2009.
Die Förderungen durch Riester sind mit der Neuregelung nun nicht mehr an an die deutsche Sozialversicherung und ebenso nicht mehr an die uneingeschränkte Steuerpflicht in Deutschland gebunden. Sie müssen d.h. nicht mehr zurückgezahlt werden, wenn man die Riester-Rente im Ausland erhält. Das ist natürlich genauso für alle Deutschen schön, die ihre Rente lieber auf Mallorco oder ähnlichen sonnigen Gefilden verbringen wollen. Denn genauso für sie gilt, dass Sie Ihre Riester Rente ausgeben können, wo sie wollen.

Die Grundlagen der Riester Rente

Fragen zu Riester Rente Online Entstehung gibt es, seit es die Riester Rente an sich gibt. Und die wurde im Jahr 2000 bzw. 2001 eingeführt. Ausgearbeitet wurde sie vom damaligen Arbeitsminister Walter Riester, von dem dem sie genauso den Namen übernahm. Grundidee der Riester Rente war es, eine Absicherung zu schaffen, die den Sparern einen hohen Anreiz bietet, auch wahrhaftig zu sparen. Dieser Anreiz liegt bei der Riester Rente in behördlichen Zuschüssen und Steuerersparnissen. Damit gehört die Riester Rente zu den wenigen Formen privater Absicherung des Lebensabends, die amtlich unterstützt werden und damit eine staatlich garantierte Sicherheit bieten.

Der Grund für die Einführung der Riester Rente war ganz einfach: die gesetzliche Rente war und ist in Gefahr. Experten sind sich ehedem lange einig, dass es für den Staat in Zukunft schwer wird, den Bürgern eine gesetzliche Rente zu garantieren, die für die finanzielle Altersabsicherung des Lebens im Alter ausreichen wird. Ein Grund dafür ist der demografische Wandel. Denn es ist abzusehen, dass in Zukunft im schlimmsten Fall nur noch ein bis zwei Arbeitnehmer für einen Ruheständler bzw. Ruheständlerin aufkommen werden. Und das ist schlicht unmöglich. Wären die eingezahlten Renten- tatsächlich angelegt worden, wäre aus diesem Grund eine amtliche Rentenkasse gefüllt worden und hätten sich die Gelder unzweifelhaft entsprechend über Zinsen und Zinseszinsen vermehren können, dann sähe es vielleicht anders aus. Das Geld wird und wurde aber vordem immer für andere Zwecke verwendet. Solange es genügend Einzahler in die Rentenkassen gab, solange kam fürderhin genug Geld in die Kasse, um gleichzeitig die Ruheständler auszuzahlen. Das nennt sich Generationsvertrag: die eine Generation zahlt die Renten für die vorherige Generation. Das Modell ist allerdings durch hohe Arbeitslosigkeit, sinkende Einkommen, steigende Preise und sinkende Geburtenraten ins Wanken gekommen. Also erkannte der Staat, dass die Bürger selber vorsorgen müssen, um gleichfalls als Pensionär nicht zum Sozialfall zu werden und auf diese Weise die eh seither überlasteten Staatskassen zu belasten. So wurde die Riester Rente ins Leben gerufen.

Wie viel muss in eine Riester Rente investiert werden?

Um die volle Förderung zu empfangen, müssen Sie mindestens 4% Ihres Vorjahres-Bruttoeinkommnes in den Riester-Vertrag einzahlen. Diesen Betrag müssen Sie nunächst selbst aufbringen und empfangen dann die Förderung zum Jahreswechsel erstattet. Es ist konsequentermaßen nicht so, dass die offiziellen Zuschüsse automatisch zu Ihren Beiträgen jeden Monat hinzugerechnet werden und den Beitrag entsprechend reduzieren. Erst einmal zahlen Sie die selbst. Wenn Sie dann die jährlichen Zuschüsse beantragen und mindestens die 4% des Vorjahres-Bruttoeinkommens in die Riester Rente investiert haben, bekommen Sie die Förderung auf Ihr Konto überwiesen. Sie können das Geld dann entweder für die Riester- im nächsten Jahr verwenden oder es anderweitig sinnvoll sparen. Sie können es natürlich ebenfalls ausgeben. In der Verwendung sind Sie frei. Hauptsache Sie zahlen ebenfalls weiterhin 4% Ihres Bruttoeinkommens in die Riester Rente, um fürderhin weiterhin die volle Prämie zu ergattern.

Es gibt jedoch einen Mindestsatz, der auf jeden Fall in die Riester Rente eigezahlt werden muss, damit Sie die volle Förderung erhalten können. Dieser sogenannte Sockelbetrag beträgt 60 Euro. Sollte Ihre jährlichen Brutto-Einnamen somit so gering sein, dass 4% davon weniger als 60 Euro im Monat wären, müssten Sie trotzdem 60 Euro in die Riester Rente investieren. Sollten Ihre eingezahlten weniger als 4% betragen, dann erhalten Sie die Förderung um einen entsprechenden Prozentsatz reduziert. Es ist folglich keine Katastrophe, wenn Sie einmal weniger einzahlen, denn das Geld arbeitet ja trotzdem für Sie. Und die Summe, die Sie eingezahlt haben, bleibt ja gleichwohl unverändert, da Sie die selbst monatlich leisten, unabhängig von der Höhe des Zuschusses.

Riester Rente - eine Bindung fürs Leben?

Grundsätzlich ist eine Rente immer auf einen langen Zeitraum ausgelegt. Von den ersten Geldern, die Sie ansparen, bis zur letzten Auszahlung. Nur wenn Sie lange genug in eine Riester Rente einzahlen, ist die Chance hoch, dass Sie genauso eine hohe Rente bekommen. Es macht nur wenig Sinn, einen Renten-Abschluss noch in der Ansparphase vorzeitig abzubrechen, weil Sie dann meist nichts davon haben. Die Verzinsung ist noch sehr gering und abzüglich der Bearbeitungs-Aufwände bleibt Ihnen kein wahrhaftig großer Gewinn. Was sich jedoch durchaus lohnen kann, ist ein Riester-Anbieterwechsel. Sie können einen Riester Kontrakt jeweils mit dreimonatiger Kündigungsfrist zum Quartalsende kündigen und zu einem anderen wechseln. Dabei sollten Sie gleichwohl erst den neuen Kontrakt abschließen und dann den alten kündigen, damit Sie Ihrem alten Ihre neue Abschlusssnummer mitteilen können und das bereits angesparte Vermögen auf den neuen Abschluss umgebucht werden kann.
Ein Wechsel zu einem anderen kann sich auf jeden Fall lohnen. Wenn Sie 30 Jahre lang jährlich 1.200 Euro in einen Riester Abschluss einzahlen, macht unlängst ein Prozentpunkt Renditeunterschied einen Unterschied von 13.000 Euro am Ende der Laufzeit aus. Darüber hinaus sind die Verwaltungs-Gebühren bei den unterschiedlichen Anbietern ebenfalls mannigfach hoch. Sie sollten jedoch bedenken, dass bei einem Anbieterwechsel erneut Aufwände anfallen, die bei den meisten Versicherungsprodukten mittlerweile auf fünf Jahre verteilt werden. Bei einem alten Kontrakt wurden diese Aufwände noch auf 10 Jahre verteilt. Wann und ob ein Wechsel für Sie sinnvoll ist, lassen Sie demgemäß am besten durch unabhängige Spezialisten prüfen, die die aktuellen Zuschläge und Renditen für Sie vergleichen.

Für wen lohnt sich die Riester Rente?

Die Riester Rente ist eine interessante Möglichkeit, um sich ein zusätzliches Vermögen aufzubauen, um im Alter nicht auf die gesetzliche Rente angewiesen zu sein. Aber Viele fragen sich, ob sich die Riester Rente für sie überhaupt lohnt. Und dabei geht es nicht nur um Riester Rente Online Entstehung. Um es kurz zu machen: die Riester Rente lohnt sich für alle, die Anrecht auf die amtliche Förderung haben. Und die beträgt, man kann es gar nicht oft genug wiederholen, 154 Euro Grundzulage, 185 Euro für Kinder, die vor 2008 geboren wurden und 300 Euro für Kinder, die nach 2008 geboren wurden. Wer deshalb auf dieses Geld nicht verzichten möchte, für den lohnt sich die Riester Rente auf jeden Fall. Denn er bekommt das Geld geschenkt, wenn er bestimmte seines Bruttoeinkommens in Riester anlegt. Damit doch nicht genug: zusätzlich empfangen Riester-Sparer am Ende des Jahres eine saftige Steuerersparnis, da sie die zur Riester Rente als Sonderausgaben von der Steuer absetzen können. So kann wirklich noch einmal eine ordentliche Vorsorge zustande kommen. Das macht sich zum Beispiel besonders bei Gutverdienern schnell bemerkbar, denn ebenso sie können ihre zu 100% absetzen - bis zu einem Maximalbetrag, der die Sonderausgabenabzüge regelt. Damit ist Riester effektiv eine der profitabelsten Arten, fürs Alter vorzusorgen. Auch Geringverdiener, die etwa weniger als 5.350 Euro im Jahr verdienen, sollten bei Riester zuschlagen, denn sie müssen nur 5 Euro im Monat selber aufbringen. Und sich mit 5 Euro eine Zusatzrente aufzubauen - das ist gleichwohl gleichwohl nicht schlecht.

(c) B&S

Hannoversche Leben


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